Wandern in Vorarlberg mit Kindern: Brüggelekopf

Letztes Wochenende sind wir von Alberschwende aus auf den Brüggelekopf spaziert – wobei, ein Spaziergang ist es eigentlich nicht, auch wenn der Weg hinauf weitgehend asphaltiert ist und (gegen eine kleine Gebühr) von Autos befahren werden darf. Der Weg hat abschnittsweise eine beträchtliche Steigung und wir sind – unsere Kinder tragend – recht ins schwitzen gekommen. Zum Glück führt der Weg auch oft durch waldige, schattige Gebiete und in etwas mehr als einer Stunde konnten wir uns, endlich oben angekommen, im Alpengasthof mit Käsknöpfle, Saft und Eis belohnen!

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Wer ist denn dieser Minimalismus? Und warum ist er so beliebt?

Ich wähle lieber aus wenigen Dingen etwas aus, als aus einem Zuviel. Warum? Weil mir Zuviel Unbehagen bereitet und mich oft gar nichts mehr wollen lässt. Ein Überangebot stellt mich vor schwierige Entscheidungen, die ich dann lieber gar nicht treffe. Im Allgemeinen bin ich zwar recht spontan und entscheidungsfreudig – wenn ich mich zwischen Ja oder Nein entscheiden muss, wenn man mich fragt, willst du diesen oder jenen Film anschauen. Das sind leichte Entscheidungen für mich. Aber wenn ich zum Beispiel vor einem unordentlichen Zimmer stehe und ich weiß, ein Drittel davon sind Dinge, die ich eigentlich nicht sonderlich mag und die noch dazu keinen wirklichen Platz haben, wohin ich sie versorgen sollte, das nervt mich gewaltig. Und führt meist dazu, dass ich nicht (sofort) aufräume.

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Die Matschküche – eine kleines Kinderparadies

Zu seinem zweiten Geburtstag hat der große Kleine von seiner Patentante, meiner Schwester, eine von ihr – gemeinsam mit ihrem Mann – selbstzusammengebaute Matschküche bekommen. Ich habe davon gewusst, allerdings war die konkrete Ausführung auch für mich eine Überraschung. Ich habe mich im Vorfeld natürlich schlau gemacht, was uns da eventuell erwarten könnte und fand schöne Beispiele unter anderem hier, hier oder hier. Kein Wunder, dass ich es fast nicht erwarten konnte, bis ich die Küche sehen konnte 🙂 Und wie ihr auf den Fotos sehen könnt: auch unsere ist wirklich toll geworden!

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Verreisen mit Kleinkindern – wir vier im Piemont

Über Fronleichnam sind wir zum ersten Mal als Familie zu viert verreist. Mit unserem Großen haben wir das Verreisen mit Kind schon ein paar mal geübt – wir waren mit dem Auto in Salzburg und Graz, mit dem Zug ein paar mal in Wien und Graz und letzten Sommer mit dem Flugzeug und dann mit dem Auto in Irland. Es hat eigentlich immer gut geklappt und Irland war zwar eine besondere Herausforderung, weil wir viel mit dem Auto unterwegs waren und somit viel ein- und auspacken und vorausplanen mussten, aber die Sehenswürdigkeiten und die Landschaft machten alle Anstrengungen locker wieder wett.

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Ausflug in den Zoo

Gestern haben wir das schöne Wetter ausgenützt und sind am Nachmittag nach Wolfurt zum Doppelmayr Zoo gefahren. Der kleine Privatzoo hinter dem Doppelmayr Firmengelände ist kostenlos und ganzjährig zugänglich und man kann auch mit dem Kinderwagen hin- & her spazieren. Für den kleinen Sohn war das Ziel unseres Ausflugs eher uninteressant, da ging es nur um frische Luft und die Sonnenstrahlen. Für den großen Kleinen aber waren vor allem die Esel, Fische, Zwergziegen, Schafe und Enten spannend.

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Montessori für Kleinkinder und Babys

Ich lese nun mittlerweile schon seit über zwei Monaten das Buch “Montessori von Anfang an” von Paula Polk Lillard und Lynn Lillard Jessen – es ist ziemlich dick und hat nur wenig Bilder, es wird also noch ein bisschen dauern, bis ich es ausgelesen habe. Bis zur Hälfte bin ich nun mal schon gekommen. Angefangen damit habe ich, weil ich eigentlich zufällig für meinen großen Kleinen eine “Übung des täglichen Lebens” gemacht habe und ich feststellen musste, dass ich sehr viel, was ich damals während meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin über Montessori gelernt hatte, einfach nicht mehr wusste. Und weil der große Kleine so viel Spaß bei dieser Übung hatte, habe ich mittlerweile schon ein paar weitere, ähnliche Übungen für ihn hergerichtet, die er nach wie vor immer wieder einmal machen will (und dann locker eine halbe Stunde bis Stunde damit beschäftigt ist).

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Mein erster Tag allein mit meinen zwei Kleinen…

Vor ein paar Tagen war es soweit: nach einer guten Woche zu viert musste mein Liebster wieder arbeiten und nach zwei Tagen Unterstützung durch die lieben Omas kam der Tag der Wahrheit – über 12 Stunden alleine mit meinen zwei kleinen Buben, zum ersten Mal. Ich hatte eine recht ambitionierte To-Do-Liste an diesem Tag: 1. Auf den Wochenmarkt gehen – zu Fuß bzw. mit Kinderwagen. 2. Staubsaugen. 3. Ein Gemüsecurry mit Reis kochen. 4. Wäsche waschen und aufhängen.

Die ersten fünf, sechs Stunden des Tages dachte ich: bha, das ist ja keine Herausforderung, was habe ich für pflegeleichte Kinder!

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Buchrezension: Toni Hammersley „Platz schaffen“

Im Zuge meiner Aussortiererei letzten Herbst habe ich mir Toni Hammersley’s Buch „Platz schaffen“ gekauft. Das ist vielleicht ein bisschen paradox, dass ich mir in einer Phase des Aussortierens neue Dinge anschaffe, aber ich habe es nicht bereut. Deshalb ein paar Worte zu diesem Buch und dazu, warum es mir gefällt und seinen Platz in unserem Regal verdient hat:

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…und dann sind wir auf einmal vier!

Während ich diese Zeilen schreibe, bleiben mir wahrscheinlich noch zwei bis drei Wochen, bis ich zum zweiten Mal in meinem Leben ein kleines, herzallerliebstes Buben-Baby auf die Welt bringen werde. Beim ersten Mal waren vor allem die ersten eineinhalb Monate eine große Herausforderung für mich – nicht unbedingt, weil der mittlerweile große Kleine ein anstrengendes Baby war. Er hat zwar nicht viel geschlafen (manchmal kam er auf nicht einmal 12 Stunden insgesamt – Tag und Nacht!), aber er war meistens ein zufriedenes Kerlchen. Er weinte nicht viel und hatte aber, wie es mir schien, unermesslichen Hunger.

Die große Herausforderung war eigentlich das Einander-Kennenlernen.

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Das Trotzen und Jan-Uwe Rogge

Gestern war ab elf Uhr in der Früh der Hund drin – der große Sohn (er kann jetzt seit ein paar Tagen die Gummistiefel selbst anziehen und auch die neuen Halbschuhe mit Klettverschluss von Oma) war fleißig mit Schuhe anziehen beschäftigt und verlangte: „Usse gohn“. Ich: jetzt muss ich kochen, am Nachmittag gehen wir raus. Hilf mir doch beim Kochen!

Nach kurzem Protest saß er mit einem Buch neben mir und während ich es mit ihm gemeinsam anschaute (nebenbei am Kartoffelschälen), fiel mir ein, dass ich kein Paprikapulver mehr habe. Also schälte ich fertig und dann gingen wir doch hinaus und schnell das Paprikapulver kaufen. Der große Sohn machte die kurze Einkaufstour ohne Probleme zu machen mit, auch, dass wir nicht zum Spielplatz gehen, ertrug er.

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